![]() Zope
lateinisch: Abramis ballerus Trivialnamen
Schwopen, Swoop, Spitzer, Schwuppe, Pleinzen, Schwabe, Zoop Systematik
Unterklasse: Strahlenflosser (Actinopterygii) Beschreibung
Die Zope hat eine gerade Rückenlinie und einen seitlich abgeflachten Körper. Der Rücken ist gargrün bis dunkelblau gefärbt und hat einen metallischen Glanz, während der übrige Körper eine dunkelweiße Färbung hat. Die Flossen haben alle einen gräulichen Saum. Die Brust- und Bauchflossen sind zudem leicht gelb. Sie besitzen eine recht lange Afterflosse, wodurch si sich leicht von den Brassen unterscheiden lassen. Das Maul der Brassen ist endständig und nach oben gerichtet. Flossenformel
Lebensraum
Die Zopen sind Schwarmfische, die im Brackwasser der Ost- und Nordsee und am häufigsten in den Unterläufen und Mündungsgebieten der Oder, Weser, Elbe, sowie der Donau zu finden sind. Man kann sie in Seen und Teichen von Südschweden bis zum Schwarzen Meer finden und bevorzugt dabei freie Wasserzonen. Nahrung
Die Zope ernährt sich von Insektenlarven, Insekten, Würmern und Kleinkrebsen und andere am Boden lebende Kleintiere. Alter / Grösse
Die Zope kann bis zu 18 Jahre alt, ca. 25 bis 40 cm groß und ca. 1 kg schwer werden. Laichzeit
Die Laichzeit der Zopen ist April bis Mai. Zur Ablage des Laiches verlassen die Zopenweibchen die freien Wasserzonen und heften ca. 20.000 bis 50.000 Eier an Pflanzenteile im Uferbereich an. Bevorzugt werden dafür Pflanzen, die in der Strömung stehen. Bei ca. 15° C Wassertemperatur schlüpfen die Larven nach ca. 12 Tagen. Sonstiges
Die Zope gehört zu den stark gefährdeten Fischen- Durch ihren eingeschränkten Lebensraum hauptsächlich in freien Wasserzonen von Nebengewässern und der Notwendigkeit des Ablaichens in Ufernähe, ist ihr Bestand im Besonderen von der Abwasserbelastung der Flüsse und der Ufergestaltung abhängig. |
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